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nicht für mich selbst, sondern
für meine ar- beiten.
wenn du sachen draußen klebst, trennst du dich ja im selben moment von ihnen. wie fühlst du dich dabei?
das gehört einfach dazu. meistens verkle- be ich ja reproduzierbare
sachen. die ur- sprüngliche zeichnung fliegt dann oft noch zuhause rum. die vergänglichkeit ist eine der
wesentlichsten qualitäten von street- art. man kann sich auf der straße nicht ausruhen, da ändert sich so viel. das spornt einen auch an, immer wieder weiter zu machen.
als ich angefangen hab zu kle- ben, war ich froh, wenn meine sachen ein paar tage gehalten haben. das ging manch- mal echt an die substanz, wenn die arbei- ten ganz
schnell verschwunden waren. naja, da muß man einfach durch. du mußt immer viel vorbereiten, damit das zeug bei dir rumliegt und du nicht anders kannst, als rauszugehen, um es zu verkleben.
interview mit GOULD |
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